Wetzlar, 01.10.2011, von Jörg Velten

Gemeinsame Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Büblingshausen

Der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) in Wetzlar und die Freiwillige Feuerwehr Büblingshausen übten gemeinsam den Ernstfall. Am Übungsort wurde ein Verkehrsunfall mit einem LKW und zwei PKW simuliert. Durch einen Auffahrunfall geriet ein PKW unter den Anhänger des LKW. Zudem wurden die PKW durch die tonnenschwere Ladung des LKW teilweise verschüttet. Ferner traten erhebliche Mengen Öl aus.

Mehrere Personen wurden schwer verletzt in den Fahrzeugen eingeklemmt. Der Zugang zu den Fahrzeugen wurde erheblich erschwert. Von den auf den Dächern der PKW liegenden Lasten ging eine erhebliche Gefährdung der Einsatzkräfte aus.

Daher wurde durch die Einsatzleitung vor Ort das THW alarmiert. Durch den Einsatz eines Ladekranes konnten die jeweils mehr als eine Tonne schweren Gesteinsbrocken geborgen werden. Nachdem die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleistet war, konnte mit der Bergung der Verletzten begonnen werden.

Unter Einsatz diverser Bergungsgeräte konnten die Helfer beider Organisationen gemeinsam die Personen aus den Fahrzeugen bergen und das ausgelaufene Öl auffangen und binden. Zur Bergung des schwerverletzten LKW-Fahrers wurde vor dem Führerhaus ein Gerüst aufgebaut.

Von der Übungsleitung wurden auch ein starkes Verkehrsaufkommen und eine große Zahl Schaulustiger inszeniert, sodass die Hilfskräfte bei ihren Arbeiten stark behindert wurden. Unter der Leitung von Christian Failing (Feuerwehr) und Michael Mai (THW) waren insgesamt fast fünfzig ehrenamtliche Helfer und acht Fahrzeuge beider Hilfsorganisationen im Einsatz. Viele Beobachter konnten feststellen, dass die Zusammenarbeit von Einsatzkräften des THW und der Feuerwehr reibungslos verlief.

 


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